Unser Programm in Kurzform

Wenn Wählerinnen und Wähler
uns fragen...

...antworten wir:






Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der die Bedürfnisse von Frauen und Männern gleichermaßen erfasst und geachtet werden.


Wir streben an, dass schon in der frühkindlichen und schulischen Bildung gleichberechtigte Lebensmuster für Mädchen und Jungen vermittelt werden und dabei aber auch auf die unterschiedlichen Lernweisen und Interessen von Mädchen und Jungen eingegangen wird. Dabei sollen Kinder in Kindergärten und Schulen Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen als Vorbild erleben können.


Wir streben an, dass das Bildungssystem lebenslanges Lernen ermöglicht. Das heutige Bildungssystem ist nur unzureichend auf die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung und die Verlängerung der Leistungsfähigkeit der Menschen eingestellt. Wir sehen in einer in kleineren Einheiten (Modulen) aufgebauten Ausbildung eine Möglichkeit, flexibler auf den Wechsel von Interessen, den Wechsel des Berufes oder den Wiedereinstieg in den Beruf nach Erziehungszeit oder Pflegezeit zu reagieren.


Wir setzen uns ein für eine Begleitung bei der Vorbereitung auf die Elternschaft. Zum Beispiel durch Elternbriefe, in denen Eltern in partnerschaftlicher Weise auf ihre Pflichten und die Entwicklung ihrer Kinder und Familie aufmerksam gemacht werden. Denn: Zukunft mit Kindern ist unser Motto!


Unser Ziel ist eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote halten wir für eine vorrangige Aufgabe von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft. Frauen sind gut qualifiziert und sollen gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben wie Männer.


Wir fordern, dass die Betreuungslücke zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr durch ein ausreichendes Angebot an Tagesbetreuung geschlossen wird. Die Betreuung in Krippen und privater Tagespflege sollte sichergestellt sein. Wir fordern ein vielfältiges Angebot an Kindergärten, die flexible Öffnungszeiten (wo nötig 24 Stunden) und unterschiedliche Konzepte anbieten.


Wir sind für ein familienfreundliches Steuersystem mit gleich hohen Grundfreibeträgen für jeden Menschen, gleich ob Erwachsener oder Kind. Familien brauchen eine ausreichende finanzielle Grundlage.


Wir fordern die Verpflichtung zu einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge, denn die sozialen Sicherungssysteme werden in Zukunft nur noch eine Grundversorgung abdecken können.


Wir fordern zur Sicherung des Lebensstandards vermehrt Zusatzversorgungen auf betrieblicher Basis.


Wir fordern eine Neuregelung der Hinterbliebenenrenten. Das neu eingeführte Rentensplitting führt zu keiner ausreichenden Rente.


Wir wollen höhere Altersgrenzen im Beruf und Ehrenamt. Denn: Männer wie Frauen sind heute wesentlich länger leistungsfähig und leistungsbereit als früher.


Wir fordern, die Wertschätzung und Wertschöpfung von Menschen mit all ihren Talenten in den Mittelpunkt des politischen Denkens und Handelns zu stellen. Auch Zeiten familiären und sozialen Engagements müssen wegen ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung wertgeschätzt werden.


Wir fordern mehr Anerkennung feiwilliger Arbeit in der Gesellschaft. Der Wohlfahrtsstaat ist am Ende und kann viele Bedürfnisse - angefangen vom Gesundheitssystem bis hin zum Strafvollzug - nicht mehr erfüllen. Bereits heute leisten viele ehrenamtliche Tätigkeiten. Dies wird aber in Zukunft nicht mehr ausreichen.


Wir streben deshalb an, dass mehr als bisher Kompetenzen von Männern und Frauen in freiwillige Arbeit eingebracht werden. Es gibt ein enormes ungenutztes Potential, das aktiviert werden sollte. Eine Möglichkeit, dies zu realisieren, sehen wir in der Einrichtung von Kompetenzzentren.


Wir legen großen Wert auf ein Leben in Würde für ältere Menschen. Alte Menschen wollen und sollen so lange wie möglich selbständig leben können. Sie gehören für uns mitten in die Gesellschaft. Durch die steigende Zahl der Singles kann nötige Pflege in der Familie immer weniger geleistet werden. Wir brauchen daher ein umfassendes Angebot an Alten-, Pflege- und Hospiz-Einrichtungen sowie neue Wohnformen im Alter.


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