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Liberale Gleichstellungspolitik

Antrag: Aufnahme des Punktes LIBERALE GLEICHSTELLUNGSPOLITIK in das Kommunalwahlprogramm

Der Landesparteitag möge beschließen das Kommunalwahlprogramm um folgende Textpassage zu ergänzen:



LIBERALE GLEICHSTELLUNGSPOLITIK

Obwohl die rechtliche Gleichstellung weitgehend erreicht ist und eine Reihe spezifischer Maßnahmen zum Ausgleich von Nachteilen für Frauen ergriffen wurden, sind die Chancen von Männern und Frauen im Beruf und im öffentlichen Leben immer noch ungleich verteilt.
Die Kommunen sind daher gefordert, ihren Beitrag vor Ort zur Beseitigung von Benachteiligungen von Frauen zu leisten. Zunächst ist es wichtig, statistische Daten zur Situation von Frauen in ihrer Kommune umfassend zu erheben und auf dieser Basis einen Aktionsplan zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erstellen und zügig umzusetzen.

Wichtigste Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe von Mann und Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen ist vor allen Dingen die Weiterentwicklung von
Betreuungsangeboten für Kinder.

Die Saarliberalen fordern:

Die FDP Saar verpflichtet sich, auch auf kommunaler Ebene die von der EU entwickelte Strategie des Gender Mainstreaming zu verfolgen, d.h. in ihrer Politik, die nach Geschlecht unterschiedlichen Ausgangsbedingungen, Perspektiven und Lebensumstände in allen Entscheidungsprozessen zu berücksichtigen und auf ihr Auswirkungen für beide Geschlechter zu überprüfen.

Die Saarliberalen fordern:

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