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Gefahr für Frauenrechte
Saarbrücken, den 07.03.2006 – Der Bundesvorstand der Liberalen Frauen, dem seit Februar 2006 auch Marliyse Fritz aus Saarbrücken, als Beisitzerin und die Landesvorsitzende der Liberalen Frauen Saar, Doris Buchholz als kooptiertes Mitglied angehören lehnt die unter dem Stichwort „Scheidung light“ vorgesehene Möglichkeit einer einvernehmlichen Scheidung beim Notar aus grundsätzlichen Überlegungen ab. Schon jetzt ist eine unkomplizierte Scheidung bei beiderseitigem Einvernehmen der Eheleute möglich, selbst wenn Kinder in der Verbindung geboren wurden. Die bestehende Verpflichtung, wenigstens einen Anwalt für die Scheidung heranzuziehen wurde vom Gesetzgeber geschaffen, um ein Mindestmaß an fachlicher Beratung in einem so komplexen Lebenssachverhalt, wie einer Ehescheidung, zu gewährleisten. Dies dient insbesondere dem Schutz der Frau, die als die wirtschaftlich häufig schwächere Seite eine klare Information über ihre Rechte braucht. Notare sind per se Experten im Familienrecht. Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen, Sibylle Laurischk, MdB im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag erklärt in der Bundesvorstandssitzung am 04.03.2006: „Die Justizministerin bietet lediglich eine Scheinlösung, mit der sie keine Reform gestalten kann. Sie sollte sich um inhaltliche Aspekte kümmern, beispielsweise im Unterhaltsrecht. Hier isteine Reform gerade im Interesse der unterhaltsberechtigten Kinder überfällig ! „
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