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Die Liberalen Frauen im Saarland hatten am 19.03.2009 unter dem Motto „Chancengleichheit im Beruf - Realität oder Utopie? ins Museum nach Dillingen Pachten eingeladen. Das Podium war mit Michael Weber, Human Resources Manager, Ford Saarlouis , Andrea de Riz, Vorsitzende der Business and Professional Women Club Saarbrücken e.V. und Eva Mittermüller Frauenbeauftragte der Stadt Dillingen/Saar hochkarätig besetzt. Es fand eine lebhafte Diskussion über die Ursachen für die nach wie vor bestehenden Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen statt. Die Ursachen, dafür – in diesem Punkt waren sich die Podiumsteilnehmer einig- liegt nicht allein in der Arbeitswelt. Ganz entscheidend dafür, dass sich sehr wenig im Hinblick auf eine Lohnangleichung in Deutschland bewegt, ist das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau. Erwerbsbiografien von Frauen in Deutschland sehen insbesondere wegen der traditionellen Rollenverteilung in der Familie anders aus als die von Männern. Unterbrechungen der beruflichen Tätigkeit wegen Kindererziehung bringen die Frauen meist ins Hintertreffen. Sie erreichen beim Wiedereinstieg oftmals wegen der fehlenden Berufsjahre nicht das gleiche Gehalt wie Männer. In vielen Berufen ist ein Wiedereinstieg in den früheren Beruf kaum mehr möglich, weil in den Zeiten der Unterbrechung Qualifikationen verloren gehen. Frauen weichen dann oftmals auf niedriger qualifizierte Tätigkeiten aus. Michael Weber vertrat im übrigen die Auffassung, dass Frauen bei Gehaltsverhandlungen härter verhandeln müssten. Frauen wären bei Gehaltsverhandlungen meist sehr viel zurückhaltender als Männer. Fazit der Veranstaltung war dass es ein Patentrezept nicht gibt.
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